Wissenschaftler warnen vor Monster-Sonnensturm
Posted by Hochstrasser Rene on 02/24/2011 11:52:00 AM | 0 Comments Blog, Natur
Nach Mega-Hurrikan 2005 droht uns jetzt eine „solare Katrina“
Es war, als ob die Sonne explodierte. Die stärkste Eruption auf der Sonnenoberfläche seit 2006, in der vergangenen Woche ohne besondere Auswirkungen auf die Erde.Doch Wissenschaftler warnen jetzt vor einem Monster-Sonnensturm!
Die Erde muss sich für einen intensiven elektromagnetischen Sturm rüsten. Im schlimmsten Fall drohe eine „solare Katrina“, schreibt die „Financial Times“ (FT).
Vor mehr als fünf Jahren hatte der Hurrikan „Katrina“ die Südküste der USA heimgesucht. Die Stadt New Orleans versank in den Fluten, rund 1800 Menschen starben, Tausende verloren ihre Häuser. Sachschaden: rund 81 Milliarden US-Dollar.
„Wir müssen das Weltraum-Wetter ernst nehmen“, sagte der englische Wissenschaftler Sir John Beddington der „Financial Times“, „unsere Anfälligkeit hat sich erhöht.“
Jane Lubchenco von der amerikanischen „National Oceanic an Atmospheric Administration“ (NOAA): „Vieles von unserer Technologie ist angreifbarer als noch vor zehn Jahren“, so Lubchenco, „Vorhersagen und Vorbereiten muss unsere Parole sein.“
Schon vor Wochen hatte die NASA gewarnt, dass die Sonne nach einer relativ ruhigen Phase jetzt in eine turbulentere Periode eintrete.
Vergangene Woche bescherte uns der Sonnensturm in den nördlichen und südlichen Breitengraden gigantisch schöne Polarlichter.
Doch das Naturspektakel hat nicht nur seine schönen Seiten: Etwa acht Minuten nach einem Ausbruch treffen die Röntgen- und UV-Strahlen der Sonne auf die Erde. Gelangen sie durch die Atmosphäre, können sie Zellen beschädigen – erhöhte Krebsgefahr!
Andere Bestandteile des Ausbruchs wirken sich auf elektronische Geräte und System aus. In China kam es schon zu Störungen der Radioübertragung. Mögliche Folgen: Störungen von Satellitensystemen, Strom- und Telekommunikationsnetzen.
„Forscher haben diese Sonnenstürme seit Jahren vorhergesagt – erst 2012/2013 wird ihr Höhepunkt sein“, sagte Biophysiker Dieter Broers.
Quelle: Bild