Solidarität für Tibet
Posted by Hochstrasser Rene on 04/23/2008 11:32:54 AM | 0 Comments Blog, Natur
Hier der praktische Weg: AKTIV WERDEN FÜR TIBET!
Hier VERANSTALTUNGEN zu Tibet
Pressemitteilung, 18. April 2008: Ehemaliger Leiter des Klosters Rong Gonchen in kritischem Zustand
Die chinesischen Behörden haben nach dem gestrigen Protest zu beispiellosen Unterdrückungsmaßnahmen im Kloster Rong Gonchen im Bezirk Rebkong (chin. Tongren Xian) gegriffen, so verlauten bestätigte Informationen, die das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) erhielt.
Das Rong Gonchen Kloster ist ein bedeutendes tibetisch-buddhistisches Kloster im Bezirk Rebkong (chin. Tongren Xian), TAP Malho (chin. Huangnan), Provinz Qinghai.
Nach den friedlichen Protesten von einer Gruppe von 22 Mönchen aus Rong Gonchen auf dem Markt im Bezirk Rebkong am 17. April und der Festnahme von mehr als einhundert Demonstranten am selben Nachmittag, war die Situation nach der Niederschlagung des Protests durch die chinesischen Sicherheitskräfte gespannt und unberechenbar.
Gemäß der jüngsten Entwicklung der Lage im Kloster Rong Gonchen in Rebkong, erlauben die chinesischen Behörden niemandem Zugang ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 10:59 AM MEZ
18. April 2008, Presseerklärung des Kalon Tripa* Prof. Samdhong Rinpoche zur Situation in Tibet
Seit dem 10. März 2008 hat es weit verbreitete Proteste in allen Gebieten von U-Tsang, Kham und Amdo gegeben, sowie in verschiedenen Städten in China, in denen Tibeter leben. Diese Proteste sind ein Ausbruch der seit fünf Jahrzehnten in den Herzen des tibetischen Volkes entstandenen
Unzufriedenheit und der tief verwurzelten Verbitterung angesichts der exzessiven Unterdrückung und der falschen Reaktion auf die friedlichen Proteste einer kleinen Zahl von Mönchen und Bürgern an verschiedenen Orten in und außerhalb der 'TAR' am 10. März 2008. [Tibetan Autonomous Region =
Autonome Region Tibet, A.d.Ü.]
Der 10. März ist ein historischer Tag für das tibetische Volk. Jedes Jahr gibt es irgendeine friedliche Demonstration, die aber nicht über diesen Tag hinausgeht. In diesem Jahr jedoch gingen die Proteste aufgrund der unnötig repressiven Maßnahmen und des Einsatzes von Gewalt in den folgenden Tagen
weiter.
Wenn die chinesische Regierung durch Einsatz von Gewalt Frieden und Ordnung in Tibet hätte aufrechterhalten wollen, so hätte sie das innerhalb eines Tages erreichen können. Aber selbst nach fünf Wochen ist noch keine Normalität eingekehrt, und Tag für Tag kommt es zu weiteren Protesten und
Unterdrückungsmaßnahmen. Das weckt Argwohn bezüglich der Absichten der chinesischen Regierung. Unter den vielen fragwürdigen Begebenheiten fallen folgende auf:
- Am 14. März wurden in Lhasa mehrere Stunden lang ungewöhnliche Unruhen geduldet, ohne dass die Behörden irgendwelche Präventivmaßnahmen ergriffen.
- Die Mehrzahl der Demonstranten, die sich an diesem Tag an gewalttätigen Aktionen beteiligten, war der ortansässigen Bevölkerung unbekannt. Insbesondere kam es vor, dass Leute gesehen haben, wie chinesische Polizisten in tibetischer Kleidung und in Mönchsroben... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 05:59 AM MEZ
Spiegel, 21.4.08: China startet Propaganda-Offensive
Der Kampf gegen den Dalai Lama und seine Anhänger soll verstärkt werden - Ziel ist "Bekämpfung von Separatismus und einheitliche Denkweise".
Im Kampf gegen die Autonomiebewegung in Tibet hat die kommunistische Partei Chinas eine Kampagne zur politischen Erziehung gestartet, berichtete die amtliche Zeitung "Tibet Daily". Gerichtet sei sie vor allem an Funktionäre und Parteimitglieder in der tibetischen Hauptstadt Lhasa.
Ziel sei es, "Separatismus zu ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 12:11 AM MEZ
Süddeutsche Zeitung, 19.4.08: Strategien für Chinas Image von Karen Heumann
Kann China den Image-Schaden durch Olympia noch verhindern? Karin Heumann, Deutschlands gefragteste Werbestrategin, rät zur "Elch-Test-Methode" von Mercedes.
Dass die Olympischen Spiele in Peking jetzt schon eine "PR-Katastrophe" für die Chinesen und das Internationale Olympische Komitee (IOC) sind, das ist überall (und nicht zuletzt auf den politischen Meinungsseiten) zu lesen - und als Werberin von der Süddeutschen Zeitung befragt, wie das Image dieser Spiele noch zu retten wäre, muss ich erst einmal klarstellen, dass ich eine solche Bitte nicht annehmen würde, solange es sich bei China um ein Unrechtsregime handelt.
Die mir gestellte Aufgabe ist also eher surreal als real, denn ich könnte einem Gesandten des IOC oder Chinas, der hilfesuchend mein Büro betritt, nur unter der Voraussetzung helfen, dass er glaubhaft macht, dass in China gerade aus einem Unrechtsregime ein Rechtsstaat wird.
Hier nun würde die Sache interessant... [weiter]