Ibogain
Posted by Hochstrasser Rene on 11/02/2005 12:00:00 AM | 0 Comments Blog, Drogen
Ibogain wurde erstmals 1901 aus der Wurzelrinde der Tabernanthe iboga extrahiert. Es wirkt in geringen Dosen stimulierend. Höhere Dosierungen lösen Visionen aus, das heißt bei geschlossenen Augen werden in einer Art traumähnlichem Erleben schnelle Abfolgen von Bildern und Filmen gesehen, oft mit intensivem emotionalem und auch religiös-mystischem Empfinden. Halluzinationen bei geöffneten Augen treten kaum auf. Die eigentliche Wirkung hält zwischen acht und zwölf Stunden an. Es wird aber auch berichtet, dass noch nach 36 Stunden eine Wirkung zu verspüren war. Seit Mitte der 1980er Jahre bieten Selbsthilfeorganisationen, Ärzte und Privatleute den Heroinentzug mit Ibogain an, sowohl in klinischer wie auch in privater Umgebung.


Ibogain ist natürlich kein Wundermittel. Um dauerhaft drogenfrei zu leben, ist außer dem körperlichen Entzug eine umfangreiche Vor- und Nachbehandlung notwendig, um die psychische Abhängigkeit zu überwinden. Es hat sich jedoch deutlich gezeigt, dass die Heroingier sowohl körperlich als auch psychisch mittelfristig überwunden ist. Die führenden Zentren bei der legalen Entgiftugsbehandlung mit Ibogain sind zur Zeit das Iboga Therapy House in Vancouver, die Ibogaine Association Mexico und Sara's House in Amsterdam. Wenn jemand Informationen oder Kontakt zu diesen Einrichtungen braucht, kann er sich (auch anonym) gerne an Frank Sonic wenden. Wer den Film erwerben möchte, wendet sich am besten an www.lunartproductions.com oder www.ibogainefilm.com, dort gibt es zudem einen Trailer und umfangreiche Infos. Die Webseiten sind leider nur in Englisch verfügbar, der Film hat deutschen Untertitel und dauert etwa 50 Minuten. Frank Sonic