Hard House
Posted by Hochstrasser Rene on 09/15/2013 04:14:00 AM | 0 Comments Blog, Genres
Hard House
Hard House ist ein nicht gerade einheitlich gebräuchlicher Begriff für verschiedene härtere Gangarten des House.

Hard House Geografie
Zum einen gibt es den Bereich des Chicago Hard House, der sich aus der Wurzel des House in Chicago entwickelt, an der frühe House-Produzenten wie zum Beispiel Keith Farley basteln, andererseits ist Hard House in den 90ern in England eine härtere Variante des House, als relativ offene Variante des Underground, bei den sogenannten Chuff Chuff (ursprünglich in Birmingham) zu hören, Teil einer sehr, sehr bunten, völlig überstylten Szene (dagegen kann das New Yorker Studio 54 gar nichts).
Heute wiederum ist Hard House ein Oberbegriff für jene House-Musik, die in Sachen Trockenheit und Geschwindigkeit scharf an der Grenze zum Techno entlang schippert.
Hard House Galaxie
Als jüngere Variante des House wird Hard House nicht selten auch als Progressive House bezeichnet. Generell gibt die Bezeichnung Hard House lediglich die Richtung vor, ist daher nicht einheitlich besetzt. Und das ist auch gut so. Die elektronische Tanzmusik besitzt vielfach nicht die eng gesteckten Grenzen anderer Musikstile, die Musiker, Produzenten oder DJs sind in ihrer Arbeit vergleichsweise frei und nutzen diese Freiheit auch. So wird man kaum DJs finden, die sich allein auf Hard House spezialisieren. Auch mit dem Hard Trance ist Hard House eng verwandt.
Hard House Geräte
Um der Bezeichnung wenigstens einigermaßen gerecht zu werden, sollte Hard House sich vom gewöhnlichen, durchschnittlichen House mit härteren, tieferen, schnelleren und trockeneren Drums und Bässen absetzen.
Hard House Götter
Eine wichtige Figur des UK Hard House ist der 1998 verstorbene Tony De Vit. Außerdem ist BK (weniger bekannt als Ben Keen) ein recht erfolgreicher UK-Hard-House-Produzent. Vielleicht nicht ganz so erfolgreich wie die Warp Brothers, die sich als Hüter und Pfleger der harten Clubsounds generell sehen.
Hard House Gegenwart und Zukunft
Sorgen machen muss man sich um harte Clubsounds allerdings nicht. Die haben momentan eine gute Zeit. Das Album Hard House Euphoria von Lisa Lashes (2002) und das Nachfolgeprojekt sind nur zwei Belege dafür.
Quelle: http://www.elixic.de