Ein Traum wird wahr? Goaland ist machbar! „Wir gründen in der Schweiz den Verein `Goaland`, der sich mit Gesellschaftlichkeit, Naturschutz, biologischem Anbau und Tierzucht beschäftigt. Der Verein kauft dann das Grundstück in Frankreich.“ Das sind schon mal die Voraussetzungen, um das Gelände später auch für Partys nutzen zu können. Das Land ist wunderschön und liegt im Süden Frankreichs. Es ist riesig und es werden noch begeisterungsfähige Leute für dieses Projekt gesucht. Denn in der Gemeinschaft ist es möglich, mehrere Häuser und Scheunen in einem Weiler, der von 118 Hektar Grundstück umgeben ist, in einer Landschaft von Feldern, Hecken und Wald zu bewirtschaften.



Die Häuser sind aus Naturstein und in gutem Zustand, einige Dächer müssen renoviert werden, andere sind erneuert. Eines der Häuser ist inzwischen bewohnbar, die anderen müssen noch fertig renoviert werden. Die Gebäude werden für die Gemeinschaft genutzt und verbleiben im Besitz des Vereins. Für die definitive Nutzung gibt es noch keine konkreten Pläne, aber es soll dort eine Infrastruktur geschaffen werden. Vorschläge werden gesammelt und aufgearbeitet. Aber einmal beendet, ist dieser Weiler ein kleines Wunderwerk, weit weg von den Umweltbeeinträchtigungen der Stadt, ein Hafen des Friedens in einer wunderbaren Umgebung.



Doch noch viele Aufgaben sollen bis dahin bewältigt werden: Wall aufschütten für einen See, Parkplätze und Wege einteilen, Stromversorgung, Abwasserleitungen, Materiallisten zusammenstellen ... Auch muss von Anfang an ein gewisser Landunterhalt betrieben werden, wie Gras mähen, Wald auslichten. Jeder sollte einen Baum pflanzen. Selbst produzierte Nahrung soll es geben.
Biokläranlagen sind vorgesehen. Auf eine Abfallsortierung wird besonders geachtet. Als Partyplatz werden drei Dancefloorplätze festlegt, deren Boden für die Beanspruchung hergerichtet wird.



200 000 Quadratmeter sollen für je 3.70 Euro verkauft werden, dann ist das Geld für den Landkauf zusammen. Das vorgesehene Datum ist der März 2003 – wer ist dabei? Für die EU-Mitglieder ist eine Aufenthaltsgenehmigung nicht erforderlich. Für Schweizer, die länger als drei Monate in Frankreich bleiben wollen, ist eine Aufenthaltsbewilligung noch bis voraussichtlich 2012 nötig.


Saint Affrique / “Goaland”





Goaland ist nicht planbar.
Goaland muss wachsen!