2C-B
Posted by Hochstrasser Rene on 04/13/2008 06:24:01 PM | 0 Comments Blog, Drogen
Nexus, Venus, Bromo oder Erox
Der pharmakologische Wirkungs-mechanismus ähnelte dem von LSD und Meskalin. 2C-B bindet sich an Serotoninrezeptoren und verändert den Ablauf von Erregungsweiterleitungen im Hirn. Wie das genau funktioniert, und warum es dabei zu solchen mächtigen Wahrnehmungs- und Realitätsveränderungen kommen kann, ist noch nicht bekannt.
Risiken und Gefahren
Die grösste Gefahr der Droge liegt, wie bei anderen Halluzinogenen auch, in der Auslösung einer latenten Psychose. Da kein Mensch auf dieser Welt sich absolut sicher sein kann, ob eine solche Psychose in ihm schlummert, sollte generell der Gebrauch von 2C-B vermieden werden, aber insbesondere Menschen mit einer psychischen Erkrankung (oder in deren Familienkreis) unbedingt auf den Konsum von 2C-B verzichten. Vor allem in höheren Dosierungen besteht das Risiko einer unangenehmen Reizüberflutung und mentalen Überforderung, wodurch sich ein Horrortrip entwickeln kann. Deshalb sind hohe Dosierungen in einem Partyumfeld absolut ungeeignet. Im Gegensatz zu MDMA und anderen Amphetaminen hat 2C-B nur leichte Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem. Es ist nichts über neurologische Schädigungen durch den Konsum, auch nicht in hohen Dosen bekannt. Da es sich bei 2C-B jedoch um eine nicht so gut erforschte Substanz handelt, sind hier keine zuverlässigen Aussagen möglich.
Legaler Status:
2C-B ist in Deutschland in der Anlage I des BTMG gelistet und seit März 2001 durch den Suchtstoffkontrollrat der UNO im Verzeichnis II der Konvention über Psychotrope Substanzen aufgeführt und damit weltweit illegal.
Obgleich die Wirkungsweise von 2C-B schon länger bekannt ist und unter Psychonauten geschätzt wird, führte es bisher eher ein Schattendasein. 1974 wurde es erstmals von Alexander Shulgin synthetisiert. In den 90er Jahren tauchten vereinzelt Ecstasy-Pillen auf, die 2C-B enthielten und wurden unter den Namen Nexus, Venus, Bromo oder Erox bekannt.
Wirkung
“Ich befand mich wieder auf dem Weg zum Dancefloor, als sich plötzlich die Essenz des Raumes wandelte. Er war erfüllt von Energieflüssen, die sich mir als ätherische, bewegte Massen offenbarten. Der ganze Raum pulsierte in schillernden Farben.« So lautet ein kleiner Auszug aus einem 2C-B Erfahrungsbericht. Da vewundert es nicht, dass diese Substanz gerade in unsere Partykultur immer häufiger anzutreffen ist.
Oral eingenommen, tritt die Wirkung nach 45-75 Minuten ein und hält 4-6 Stunden an. Qualitativ wird sie von Konsumenten als LSD-ähnlich mit einer zusätzlichen MDMA-Komponente beschrieben. Hinzu kommt vor allem in höheren Dosen ein sehr eigenartiges Körpergefühl, welches sich mit keiner anderen psychedelischen Droge vergleichen lässt und gerade zu Beginn des Rausches von manch einem User als unangenehm empfunden wird. Häufig fühlen sich Konsumenten angeregt und auch erregt, weshalb dem 2C-B auch aphrodisierende Eigenschaften zugesprochen werden.
Dosierung
In niedriger Dosierung (8-12mg) treten wenig bis gar keine visuellen Wahrnehmungsveränderungen auf. In der Regel bestimmt eine milde und klare Euphorie den Rausch, die von den meisten Konsumenten als sinnlicher und nicht so „druff“ empfunden wird. Bei mittleren Dosierungen (13-20mg) kommen halluzinogene Wahrnehmungsveränderungen mit ins Spiel. Die Musik klingt in der Regel intensiver, sphärisch und raumausfüllend. Leichte optische Effekte treten ab ca. 12mg auf, werden jedoch mit einer kleinen Dosissteigerung schon unverhältnismässig stärker und können deshalb in moderater Dosierung schon deutlich intensiver als jene von mittleren LSD-Dosen sein.
Genau diese Eigenschaft schätzen viele Konsumenten an 2C-B, da man trotz der intensiven halllzinogenen Effekte im Normalfall relativ klar im Kopf bleibt. Dosierungen jenseits von 20mg können als hoch angesehen werden, Veränderungen im Denken und der Raum/Zeit Wahrnehmung hervorrufen und eventuell in einer ozeanischen Selbstauflösung (Ego- und Realitätsverlust) münden.
Quelle: Mushroom-online

Risiken und Gefahren
Die grösste Gefahr der Droge liegt, wie bei anderen Halluzinogenen auch, in der Auslösung einer latenten Psychose. Da kein Mensch auf dieser Welt sich absolut sicher sein kann, ob eine solche Psychose in ihm schlummert, sollte generell der Gebrauch von 2C-B vermieden werden, aber insbesondere Menschen mit einer psychischen Erkrankung (oder in deren Familienkreis) unbedingt auf den Konsum von 2C-B verzichten. Vor allem in höheren Dosierungen besteht das Risiko einer unangenehmen Reizüberflutung und mentalen Überforderung, wodurch sich ein Horrortrip entwickeln kann. Deshalb sind hohe Dosierungen in einem Partyumfeld absolut ungeeignet. Im Gegensatz zu MDMA und anderen Amphetaminen hat 2C-B nur leichte Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem. Es ist nichts über neurologische Schädigungen durch den Konsum, auch nicht in hohen Dosen bekannt. Da es sich bei 2C-B jedoch um eine nicht so gut erforschte Substanz handelt, sind hier keine zuverlässigen Aussagen möglich.

2C-B ist in Deutschland in der Anlage I des BTMG gelistet und seit März 2001 durch den Suchtstoffkontrollrat der UNO im Verzeichnis II der Konvention über Psychotrope Substanzen aufgeführt und damit weltweit illegal.
Obgleich die Wirkungsweise von 2C-B schon länger bekannt ist und unter Psychonauten geschätzt wird, führte es bisher eher ein Schattendasein. 1974 wurde es erstmals von Alexander Shulgin synthetisiert. In den 90er Jahren tauchten vereinzelt Ecstasy-Pillen auf, die 2C-B enthielten und wurden unter den Namen Nexus, Venus, Bromo oder Erox bekannt.
Wirkung
“Ich befand mich wieder auf dem Weg zum Dancefloor, als sich plötzlich die Essenz des Raumes wandelte. Er war erfüllt von Energieflüssen, die sich mir als ätherische, bewegte Massen offenbarten. Der ganze Raum pulsierte in schillernden Farben.« So lautet ein kleiner Auszug aus einem 2C-B Erfahrungsbericht. Da vewundert es nicht, dass diese Substanz gerade in unsere Partykultur immer häufiger anzutreffen ist.
Oral eingenommen, tritt die Wirkung nach 45-75 Minuten ein und hält 4-6 Stunden an. Qualitativ wird sie von Konsumenten als LSD-ähnlich mit einer zusätzlichen MDMA-Komponente beschrieben. Hinzu kommt vor allem in höheren Dosen ein sehr eigenartiges Körpergefühl, welches sich mit keiner anderen psychedelischen Droge vergleichen lässt und gerade zu Beginn des Rausches von manch einem User als unangenehm empfunden wird. Häufig fühlen sich Konsumenten angeregt und auch erregt, weshalb dem 2C-B auch aphrodisierende Eigenschaften zugesprochen werden.
Dosierung
In niedriger Dosierung (8-12mg) treten wenig bis gar keine visuellen Wahrnehmungsveränderungen auf. In der Regel bestimmt eine milde und klare Euphorie den Rausch, die von den meisten Konsumenten als sinnlicher und nicht so „druff“ empfunden wird. Bei mittleren Dosierungen (13-20mg) kommen halluzinogene Wahrnehmungsveränderungen mit ins Spiel. Die Musik klingt in der Regel intensiver, sphärisch und raumausfüllend. Leichte optische Effekte treten ab ca. 12mg auf, werden jedoch mit einer kleinen Dosissteigerung schon unverhältnismässig stärker und können deshalb in moderater Dosierung schon deutlich intensiver als jene von mittleren LSD-Dosen sein.
Genau diese Eigenschaft schätzen viele Konsumenten an 2C-B, da man trotz der intensiven halllzinogenen Effekte im Normalfall relativ klar im Kopf bleibt. Dosierungen jenseits von 20mg können als hoch angesehen werden, Veränderungen im Denken und der Raum/Zeit Wahrnehmung hervorrufen und eventuell in einer ozeanischen Selbstauflösung (Ego- und Realitätsverlust) münden.
Quelle: Mushroom-online